Installation der positiven Kognition
Sobald die Belastung abgeklungen ist, stärken Sie die bevorzugte Selbstüberzeugung mit bilateraler Stimulation.
Why it works
Sobald die mit einer Erinnerung verbundene Belastung nahezu auf null gefallen ist, ist das Rekonsolidierungsfenster offen: Die Erinnerung ist aktiv, aber emotional nicht mehr heiß. Die positive Kognition („ich bin jetzt sicher“, „ich habe es geschafft“) mit bilateraler Stimulation in diesem Fenster zu koppeln, soll eine adaptive Überzeugung während der Konsolidierung mit der Erinnerungsspur verbinden — und die negative Kognition ersetzen, die das Trauma installiert hat.
How to do it
- Prüfen Sie, dass SUD bei 0 oder 1 liegt, bevor Sie zur Installation übergehen.
- Koppeln Sie die positive Kognition mit dem ursprünglichen Erinnerungsbild und beachten Sie, wie wahr sie sich anfühlt (VOC).
- Führen Sie Serien bilateraler Stimulation durch, während Sie sowohl das Bild als auch die positive Kognition halten.
- Fahren Sie fort, bis der VOC 7 erreicht („vollständig wahr“) oder sich natürlich einpendelt.
- Scannen Sie den Körper auf verbleibende Anspannung — falls vorhanden, verarbeiten Sie weiter, bis sie klar ist, bevor Sie abschließen.
Evidenz
Installation ist eine definierte Phase des validierten EMDR-Protokolls; Ergebnisstudien decken das vollständige Protokoll ab, statt diese Phase zu isolieren. Forschung zur Gedächtnisrekonsolidierung stützt die Plausibilität, eine Überzeugung zu aktualisieren, die an eine neu reaktivierte Erinnerung geknüpft ist. (mechanistic)
Keine Studien haben Installation als eigenständiges Verfahren isoliert; ihre Evidenz beruht darauf, in das Gesamtprotokoll eingebettet zu sein, das RCTs stützen.
Quellen
Häufiger Fehler
Die positive Kognition zu installieren, bevor die Belastung vollständig abgeklungen ist — eine Erinnerung, die noch emotionale Ladung trägt, wird der neuen Überzeugung widerstehen, und der VOC stagniert.
Übe das mit IX Coach
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- Installation des sicheren Ortes
Verankern Sie ein lebendiges, beruhigendes mentales Bild, zu dem Sie zurückkehren können, wenn die Belastung während der Verarbeitung ansteigt.
- Identifizieren und Anvisieren der traumatischen Erinnerung
Bestimmen Sie die konkrete Erinnerung, ihren schlimmsten Moment (den „Berührungspunkt“) und die negative Überzeugung, die sie installiert hat.
- Bilaterale Stimulation während aktiver Verarbeitung
Halten Sie die belastende Erinnerung im Sinn, während Sie rhythmischer Links-rechts-Stimulation folgen — und beachten Sie, was sich verschiebt.
- Körperscan und Sitzungsabschluss
Lenken Sie nach der Verarbeitung die Aufmerksamkeit durch den Körper, um verbliebene Anspannung vor dem Sitzungsabschluss zu erfassen.
- Kognitive und somatische Interweaves
Stockt die Verarbeitung, kann eine kurze, von der Therapeutin gelieferte Aussage oder Frage die Kette neu starten.
- Neubewertung zu Beginn jeder Sitzung
Beginnen Sie jede neue EMDR-Sitzung damit zu prüfen, ob die Erfolge der letzten Sitzung hielten — und was dazwischen aufkam.
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